Memento Mori

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Sascha Berretz
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Claudia Linzel
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Rabea Logen

Sascha Berretz, freischaffender Künstler aus Aachen mit einem Faible für Bauhausarchitektur und vielen amüsanten Anekdoten, die er mit warmer Stimme gerne preisgibt. Beispielsweise berichtet er mit charmanter Art über sein Kunststudium in den Niederlanden und resümiert ehrlich „Ich weiß, dass ich etwas sehr Prägendes mitgenommen habe: nämlich genau das, was ich nicht machen möchte.“ Auch erzählt er sehr lebendig von seiner ersten “wahrhaftigen Berührung” mit einem Gemälde des alten Meisters Hieronymus Bosch – als damals 6-jähriger. Doch, wie genau diese “Begegnung” ablief, müsst ihr selber hören. Nachhaltig inspiriert ist Sascha Berretz von der Poesie verlassener Architektur in Kombination mit der Macht der Natur, besonders prägend ist für den Künstler – und großen Fan Mies van der Rohes – die Biografie des Farnsworth House in Chicago. Einst als Wohnhaus geplant – steht es nun Synonym für die Metamorphose eines Hauses zu einer Skulptur. Den Einfluss von Natur auf Architektur beschreibt er als sein Hauptthema, dabei interessieren ihn mehr Formen als Farben. Möglicherweise ein Grund warum er vielschichtig in schwarz und weiß arbeitet. Beeinflusst ist er ebenfalls von den reduzierten Farbspektren japanischer Kunst.