Claudia Linzel, Gastgeberin des Kunstpodcast und Moderatorin die Leichtigkeit der Kunst, Foto: Markus C. Hurek
Aktuell
6. Juni 2026 · Live-Podcast bei der Langen Nacht der Wissenschaften Forschungscampus Dahlem → Mehr erfahren
Zur Person
Ich bin Claudia Linzel, aufgewachsen bei Köln, lebe ich nun zwischen Bielefeld und Münster. Mein Handwerk habe ich in der Werbung gelernt: als Kontakterin bei der McCann Erickson und seit 2006 als freiberufliche Texterin für Unternehmen, Verlage und Agenturen. 2020 habe ich den Kunstpodcast Die Leichtigkeit der Kunst gegründet. Inzwischen sind über 330 Folgen entstanden, und neben meinem eigenen Podcast entwickle ich Formate für Institutionen, unter anderem für Tourismus NRW, die LWL-Kulturstiftung und die Munich HIGHLIGHTS.
Seit August 2020 führe ich Gespräche mit Künstler:innen, Kurator:innen, Museumsdirektor:innen, Sammler:innen und Zeitzeug:innen – vor Ort in Ateliers, Werkstätten, Galerien, Museen und Ausstellungshäusern im deutschsprachigen Raum. Das Spektrum reicht von Alten Meistern bis zur Gegenwart, von Werkbiografie bis Kunstmarkt, von musealer Praxis bis zu den großen Fragen, die durch Kunst hindurch in unsere Gegenwart reichen: Erinnerung, Provenienz, Identität, Sichtbarkeit, Restitution, Umwelt. Was die Folgen verbindet, ist eine Haltung: zuhören, nachfragen, verstehenwollen. Nähe, Ernsthaftigkeit und Offenheit: das, was ich „Leichtigkeit mit Tiefgang“ nenne. Über 300 Folgen sind inzwischen entstanden.
Benedikt Hipp Rouven Lotz Claudia Linzel Benedikt Hipp benötigt für einen Holzbrand 60 bis 70 Stunden. Der Ofen wird mit Keramiken gefüllt, zugemauert und über
Rudolf Zwirner über prägenden Begegnungen, Kunstmarkt, ART COLOGNE und ZADIK – ein Zeitzeugnis über Freiheit, Verantwortung und Kunstgeschichte.
Moderation
Bühnengespräche, Panels, Vernissagen, Museumsabende – ich moderiere Talks rund um Kunst und Kultur. Aus über 330 Podcast-Gesprächen mit Künstler:innen, Kurator:innen und Direktor:innen führender Häuser bringe ein ausgewogenes Maß an Struktur und Offenheit mit. Mich interessiert besonders der Moment wenn sich der Gast öffnet und persönliche Einblicke schenkt.
Was hat Kunst eigentlich mit meinem Alltag zu tun? Im Tagebuch zur Kunst denke ich durch Ausstellungen hindurch über Fragen nach, die viele von uns beschäftigen: Wer wird gesehen, wer entscheidet, was bleibt? Wie verändert sich der Blick, wenn wir genauer hinschauen – und warum kann Form und Farbe einfach so viel Freude bereiten?