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Geschmackssache – Wie Küche zur Kultur wird mit Wilma und Regina Gräfin von Westphalen, Gastgeberinnen des Gasthauses Großer Kiepenkerl in Münster

Geschmackssache – Wie Küche zur Kultur wird | Großer Kiepenkerl

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Wilma von Westphalen
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Regina von Westphalen
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Claudia Linzel

Großer Kiepenkerl und die Leichtigkeit der Kunst x Genau! Westfalen!

Diese Episode ist Teil der Reihe „Genau! Westfalen!“ im Themenjahr 1250 Jahre Westfalen, gefördert von der LWL-Kulturstiftung und der LWL-Kulturabteilung.

Küche ist mehr als Versorgung. Sie prägt Biografien, Rituale und Zugehörigkeit. Gerichte tragen Erinnerungen, erzählen von Herkunft und verändern sich mit den Menschen, die sie kochen und weitergeben. In Gasthäusern verdichten sich diese Erfahrungen – als Alltagspraxis und als kultureller Raum.

Die Folge Geschmackssache x Großer Kiepenkerl richtet den Blick auf Esskultur als Teil gesellschaftlicher Identität. Es geht um Küche als gelebte Tradition, um Wandel und um die Frage, wie Essen Gemeinschaft stiftet – heute ebenso wie über Generationen hinweg.

Zu Gast sind Wilma und Regina Gräfin von Westphalen, Gastgeberinnen des Gasthauses Großer Kiepenkerl in Münster. Mutter und Tochter sprechen über westfälische Küche, Verantwortung in der Gastronomie und darüber, warum bestimmte Speisen ein Gefühl von Zuhause auslösen.

Geschmack und Identität

Wer einen Gastraum betritt, begegnet nicht allein Speisekarten und Rezepten. Es sind Haltungen, Routinen und Erwartungen, die den Ort prägen. Küche wird hier als Ausdruck von Identität sichtbar – zwischen Tradition und Gegenwart.

Der Große Kiepenkerl steht dabei für eine Küche, die sich ihrer Herkunft bewusst ist und zugleich offen bleibt für Veränderung.

Blicke, Wege, Prägungen

Im Gespräch erzählen Wilma und Regina Gräfin von Westphalen von familiären Prägungen, von Intuition in der Küche und von Entscheidungen, die Gastronomie heute verlangt. Essen erscheint als biografische Erzählung – weitergegeben, angepasst, neu gelesen.

Deutlich wird ein Verständnis von Gastlichkeit, das Verantwortung einschließt: für Produkte, für Menschen, für Atmosphäre.

Küche als kulturelle Praxis

Esskultur ist mehr als Geschmack. Sie verbindet Handwerk, Zeit und Gemeinschaft. Im Großen Kiepenkerl wird Küche als Alltagspraxis sichtbar, die Werte transportiert – leise, selbstverständlich, wirksam.

Regionale Zutaten, vertraute Gerichte und neue Impulse stehen dabei nicht im Widerspruch, sondern im Dialog.

Wandel, Haltung, Verantwortung

Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist der Wandel. Essgewohnheiten verändern sich, Erwartungen ebenso. Fragen nach Nachhaltigkeit, nach zeitgemäßer Küche und nach gesellschaftlicher Verantwortung gehören heute zur gastronomischen Praxis.

Küche wird hier zu einem Ort, an dem Werte verhandelt werden – nicht theoretisch, sondern im Tun.

Warum Westfalen?

Westfalen bildet den konkreten Rahmen dieser Folge. Die Stadt, ihre Geschichte und ihre Alltagskultur prägen den Ort ebenso wie die Menschen, die ihn tragen. Das Restaurant Großer Kiepenkerl wird so zur Bühne und bietet Raum für größere Fragen zum Thema Identität, Gemeinschaft, Zusammenhalt und Identität.

Themen dieser Folge

Großer Kiepenkerl · Esskultur · Identität · Küche als Kultur · Gastlichkeit · Gemeinschaft · Wandel

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Links & Credits

Großer Kiepenkerl
1250 Jahre Westfalen
LWL-Kulturstiftung

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Diese Episode ist als persönliches Gespräch vor Ort entstanden.
Letzte redaktionelle Überarbeitung: Januar 2026.

 

Wilma und Regina von Westpfahlen und Claudia Linzel im Gespräch über den Großen Kiepenkerl, 1250 Jahre Westfalen sowie Geschmack und Identität für den Podcast Die Leichtigkeit der Kunst x Genau! Westfalen!
Wilma und Regina von Westpfahlen und Claudia Linzel im Gespräch über den Großen Kiepenkerl, 1250 Jahre Westfalen sowie Geschmack und Identität für den Podcast Die Leichtigkeit der Kunst x Genau! Westfalen!